Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: Beschäftigte warnen vor Stellenabbau und den Folgen; 03/2012

Beschäftigte warnen vor Stellenabbau und den Folgen

Gegen Kürzungen im öffentlichen Dienst haben Beschäftigte in Bremen mit einem gewerkschaftlichen Aschermittwoch protestiert. „Hallooo? Wie soll das denn gehen?“, fragten sie auf dem Marktplatz an die Abgeordneten der Bürgerschaft gerichtet. „Der Senat will jedes Jahr 200 Stellen streichen und die Ausgaben um 120 Millionen Euro kürzen. Gleichzeitig werden von der Politik aber noch steigende Anforderungen an den öffentlichen Dienst gestellt“, zählte die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Doris Hülsmeier, auf. „Das geht nicht mit immer weniger Personal.“ Horst Göbel von der GdP fügte an, durch die geplante längere Lebensarbeitszeit bis 67 Jahre und unzureichende Ausbildungszahlen verschlechtere sich die Altersstruktur der Polizei stark. Saskia Coenraats von der Werkstatt Bremen machte auf die zunehmende Arbeitsbelastung der Beschäftigten aufmerksam, die gesundheitliche Folgen habe. Sie forderte ein wirkungsvolles Gesundheitsmanagement in allen Dienststellen. Die Kliniken sparen nach Darstellung von ver.di zusätzlich beim Personal, weil öffentliche Mittel fehlen, um Investitionen zu bezahlen. Nach Mitteilung der Gewerkschaften erhielten die 500 Demonstranten Zuspruch von besorgten Bürgerinnen und Bürgern.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2012


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