Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: Senf und Marmelade für den Senat; 01/2014

Senf und Marmelade für den Senat

Frech gewinnt, dachten sich die Auszubildenden der Ausbildungsgesellschaft Bremen (ABiG), und empfingen die Gäste des traditionellen Neujahrsempfangs des Bremer Senats an den Eingängen mit Berlinern. Was die Beschenkten nicht ahnten: Jeder zehnte Berliner war mit Senf statt Marmelade gefüllt.

Das Risiko einen Berliner mit Senf zu erwischen war zwar gering, für denjenigen, der einen abbekam war es dann aber recht unangenehm. Genauso verhält es sich mit der Ausbildung im öffentlichen Dienst des Landes Bremen. Dort

Senf oder Marmelade? Auch Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen kannte den Inhalt seines Berliners nicht.
Foto: GPR Bremen

muss etwa jeder zehnte Azubi mit einem deutlich schlechteren Haustarifvertrag leben weil er seine Ausbildung in der ABiG absolviert. Die Kolleginnen und Kollegen werden dagegen regulär nach dem Tarifvertrag für die Auszubildenden der Länder (TVAL) bezahlt. Für ver.di- Gewerkschaftssekretärin Ulrike Schilling steht fest: „Bürgermeister Böhrnsen und Finanzsenatorin Linnert sollen endlich Schluss machen mit der bundesweit einmaligen Zwei-Klassenausbildung. Gerade von einem Arbeitgeber im öffentlichen Dienst erwarten wir ein klares Signal im Sinne der Gleichbehandlung.“

Azubis machen beim Neujahrsempfang des Bremer Senats auf ihre ungleiche Situation aufmerksam. Foto: GPR Bremen

Quelle: Beamten-Magazin 01/2014


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