Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: DGB: Sparen auf Kosten der Qualität; 08/2010

DGB: Sparen auf Kosten der Qualität

In der Bremer Verwaltung gibt es mehr hoch bezahlte Beschäftigte als Sachbearbeiter/innen mit niedrigeren Einkommen. Das hat das Finanzressort ermittelt und will die Beschäftigtenstruktur ändern. Es plant wieder mehr Jobs, für die kein Abitur nötig ist. Das soll auch dazu beitragen, bis 2020 die Entlohnung abzusenken. Bremen muss bis dahin ein Defizit von einer Milliarde Euro abbauen. Der DGB wirft dem Finanzressort vor, mit diesen Äußerungen eine „Treibjagd auf den öffentlichen Dienst" eröffnet zu haben „wie sie ansonsten den Boulevardblättern und dem Steuerzahlerbund vorbehalten ist". Im höheren und gehobenen Dienst seien größtenteils hoch qualifizierte Fachkräfte, weil die Anforderungen an den öffentlichen Dienst gestiegen seien. Wer Qualität wolle, müsse sie auch bezahlen. Niemand hindere Senatorin Karoline Linnert (Grüne) daran, dafür zu sorgen, dass mehr Haupt- und Realschüler/innen eingestellt werden. Sie sollen jedoch den Anforderungen an eine moderne, serviceorientierte Verwaltung entsprechend qualifiziert werden. Die Schlussfolgerungen des Finanzressorts lassen laut DGB weniger die Sorge um geringer qualifizierte Menschen erkennen als vielmehr das Bemühen, auf Kosten von Qualität und Beschäftigten Geld zu sparen.

Quelle: Beamten-Magazin 08/2010





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